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Freitag, 15 Dezember 2017

Hydrotherapie

Die Hydrotherapie wird mit Hilfe von Wasser unterschiedlicher Temperaturen durchgeführt.


Sie kann z. B. in Form von Kneipp-Güssen (hier wird das zu behandelnde Gebiet mittels eines drucklosen Wasserstrahls in einer bestimmten Art und Weise umspült) angewendet werden.


Ebenso können kalte oder heiße Wickel, Wärmflaschen, Kältepackungen u. v. m. angewendet werden. Ziel ist wiederum die Durchblutungsförderung und die Linderung von Schmerzen z. B.

• nach Verrenkungen

• Verstauchungen

• Prellungen

• Muskelverspannungen

• Sehnenentzündungen

• Wirbelsäulenverletzung

• und Arthrose.

Manuelle Therapie

Die Manuelle Therapie befaßt sich mit speziellen diagnostischen und therapeutischen Verfahren, die der Auffindung (Erkennung) und Behandlung von reversiblen Funktionsstörungen am Bewegungsapparat dienen.

Es handelt sich hierbei um spezielle Handgrifftechniken, die im Rahmen des Befundes dazu dienen, eine Bewegungsstörung im Bereich der Extremitätengelenke oder der Wirbelsäule zu lokalisieren und zu analysieren.

Dieser Befund dient als Grundlage zu den therapeutischen Handgriffen, die vom Physiotherapeuten/ Krankengymnasten als Mobilisation durchgeführt werden.

Die Handgriffe werden sowohl zur Schmerzlinderung als auch zur Mobilisation von Bewegungseinschränkungen eingesetzt, wenn diese durch eine reversible Funktionsstörung des Gelenks oder der diesem Gelenk zugehörigen Muskulatur hervorgerufen werden.

Die Auswahl der jeweiligen Mobilisationstechniken, die der Physiotherapeut/Krankengymnast einsetzt, wird bestimmt durch den Befund, die eingeschränkte Bewegungsrichtung und die Form des Gelenks.

Kryotherapie

  •  Kältebehandlung:

Kältebehandlungen können die Durchblutung sowohl verringern, als auch steigern, je nachdem wie lange sie erfolgen.


Darüber hinaus wirken sie schmerzstillend.


Daher finden sie ihren Einsatz z. B. in der Behandlung von Hämatomen, Ödemen, lokalen Entzündungsprozessen wie z. B. einer akuten Arthritis oder einer akuten Tendinitis (Sehnenscheidentzündung).

Wirbelsäulentherapie

Die Wirbelsäulentherapie beschäftigt sich mit Rückenbeschwerden bzw. Bewegungseinschränkungen, die zu einem Grossteil durch ein aus dem Gleichgewicht geratenes Skelett verursacht werden.


Dies können zum einen seitliche Verschiebungen oder Blockaden einzelner Wirbel und auch des Kreuzdarmbeingelenks (ISG) sein, zum anderen Beinlängendifferenzen, Beckenschiefstände o.ä.


Diese Fehlstellungen des Bewegungsapparates werden auf sanfte und schonende Art und Weise gerichtet, ohne dass die Gefahr besteht Sehnen oder Bänder dabei zu überdehnen.


Nicht nur Störungen am Bewegungsapparat, sondern auch innere Beschwerden werden günstig über die der Wirbelsäule zugeordneten Dermatome beeinflusst.

Thermotherapie

Bei der Thermotherapie wird eine bestimmte Wirkung auf den Organismus erzielt, indem ihm Wärme zugeführt oder entzogen wird.

Wärmebehandlung:

Wärmebehandlungen bewirken durch Gefäßerweiterung einen beschleunigten Zellstoffwechsel.
Darüber hinaus entspannen sie und lindern Schmerzen.


Infrarottherapie:

Die Infrarottherapie stellt ebenfalls eine Art Wärmetherapie dar, indem durch die Bestrahlung ein allmählicher Temperaturanstieg der oberflächlichen Hautschichten erfolgt und zu einer Durchblutungssteigerung und Schmerzlinderung führt.

Nach längerandauernder Behandlung breitet sich die Wärme auch in tieferen Gewebeschichten aus.

So bietet sich eine Infrarotbehandlung z. B. bei Muskelproblemen, bei Gelenkschmerzen wie Arthrose oder auch zur Entspannung an.

Bewegungstherapie

Bei der Durchführung von Bewegungsübungen werden Muskeln, Sehnen und Bänder gedehnt und gelockert.

Durch eine gleichzeitige Elastizitätssteigerung werden Bewegungsradius und Raumgriff der Gliedmaßen vergrößert.

Darüber hinaus wird die Durchblutung im entsprechenden Behandlungsgebiet gesteigert, so daß eine bessere Nährstoffversorgung stattfindet.

Die Muskulatur wird widerstandsfähiger und ist weniger anfällig für Zerrungen und andere Verletzungen.

Ultraschalltherapie

Ultraschall ist zur Zeit eines der wirksamsten Tiefenwärmungsverfahren, das zudem noch die Möglichkeit besitzt, gezielt spezifische Gewebe anzusprechen.

In der Praxis wird er eingesetzt um Schmerzen und Entzündungen zu bekämpfen, insbesondere bei posttraumatischen Veränderungen und rheumatischen Erkrankungen.

Ebenso wird die Beweglichkeit gefördert indem der Spannungszustand der Muskulatur normalisiert wird.

Darüber hinaus begünstigt die Anwendung von Ultraschall die Frakturheilung.

Massage

Massagen sind physiotherapeutische Behandlungen von Gewebe und Muskeln durch Druck- und Zugreize. Die manuelle Massage wird mittels Streichungen, Reibungen, Knetungen oder Klopfungen, Schüttelungen etc. durchgeführt.

Die Massage besitzt eine sehr vielfältige Wirkung. So nimmt sie nicht nur Einfluß auf das Kreislaufsystem und das Muskelsystem, sondern auch auf das Nerven-, Atmungs- und Verdauungssystem.


Sie wirkt durchblutungsfördernd, verbessert den Abtransport von Schlackenstoffen, versorgt die Muskelzellen mit Nährstoffen und löst Verspannungen und Verklebungen in der Muskulatur.

Darüber hinaus hat die Massage eine sowohl entspannende, als auch anregende und stimulierende Wirkung.


Eine spezielle Form der Massage ist die Streßpunktmassage.

Elektrotherapie

Die Elektrotherapie findet ihren Einsatz unter anderem in der Behandlung von Schmerzzuständen z. B. der Muskeln, Gelenke und Sehnen.


Neben ihrer analgetischen Wirkung besitzt sie auch eine durchblutungsfördernde, regenerationsfördende und muskelrelaxierende Wirkung.

 

Manuelle Lymphdrainage

Therapieform der physikalischen Anwendungen.

Die Wirkungsweise ist breit gefächert.

Sie dient hauptsächlich als Ödem- und Entstauungstherapie geschwollener Körperregionen (Körperstamm und Extremitäten) und wirkt schmerzlindernd.